Sommerpaddeln möchte man es heute eigentlich schon nicht mehr nennen: es ist eher Frühherbst: 15 Grad mit Regenschauern und Wind aus WNW 4-6.
Wie auch immer. Die Verbandsfahrt der Kanugruppe Wilster stand jetzt monatelang in unserem Kalender, so dass wir uns heute auf den Weg nach Wilster gemacht haben.

Die erste Fahrt im Trocki, weil ich keine rechte Lust auf die Regenjacke hatte. Und es war eine gute Wahl.
Nicht nur, dass wir beim Start den ersten Regenschauer erwischten, sondern kurze Zeit später wurden wir von einem Starkregenereignis und noch mehr Wind als sowieso schon überrascht – man wollte denken, jemand hat einen Kübel Wasser über der Wilster Au ausgekippt. Sturzbäche flossen von den Dächern, Terrassen, Regenrinnen und sonstigen Rohren in die Au. Was für ein Erlebnis. Gut, dass die großen Bäume am Ufer ihre Äste behalten haben. Kurz ging mir nämlich die Unwetterwarnung im Kopf rum, die vor Aufenthalten im Wald warnte.
Aber zurück zum eigentlichen Thema. Zum Startzeitpunkt der Fahrt waren wir noch nicht in Wilster angekommen, so dass wir allein der Gruppe hinterher fuhren. Die Familien/-Anfängerfahrt um 12 Uhr fiel Mangels Teilnehmern wohl aus; jedenfalls war keiner am Bootshaus, als wir um 12 Uhr in Richtung NOK gestartet sind (wo wir natürlich heute nicht angekommen sind).




Mit sehr viel Gegenwind haben wir uns bis zu Wegebrücke Averfleth vorgearbeitet; Paddeln ist ganz schön anstrengend, wenn man das Gefühl hat, der Wind treibt einen zurück bzw. bremst einen aus. Da uns schon viele Paddler der Verbandsfahrt entgegen kamen, drehten wir nach 5 km Wegstrecke auch wieder um und erreichten das Bootshaus der KGW um 14 Uhr.
Nach dem Verladen der Boote erholten wir uns bei Kaffee und Kuchen, bevor es zurück nach Kiel ging.
10 km, nur noch 81 km.