Heute starten wir um 7:53 Uhr zu einer frühen Paddelrunde. Eine guten Entscheidung, denn nach einem kurzen Schauer haben wir ganz schönes Wetter und unendliche Ruhe.
Die Natur scheint so früh am Morgen noch nicht ganz erwacht. Unter der Straßenbrücke, dort wo sonst die Spray-Künstler ihre Abende verbringen, steht still und unbeweglich ein Reiher.

Auch die Schwäne scheinen noch zu schlafen, was mir ja ganz recht ist. Schwäne sind mir nicht geheuer, auch wenn sie in dieser Saison eigentlich ganz friedlich waren.

Und schon passieren wir die weiße Brücke.

Die Wolkendecke reißt immer mehr auf und die Sonne kommt durch. Flussaufwärts fährt man um diese Uhrzeit mit Gegenlicht.


Ein leichter Flussnebel zieht nur für kurze Zeit über die Schwentine.


Und auf dem Schildkrötenfelsen treffen wir wieder keine Bewohner an.

Am KTSV beraten wir kurz, ob wir die Runde um die Schwentineinsel noch fahren oder direkt umdrehen, weil ja eigentlich der Schreibtisch ruft. Natürlich fahren wir die Runde.
Die kurze Seite der Schwentineinsel ist um diese Uhrzeit auch etwas besser beleuchtet als am späten Nachmittag.



Auf dem Rückweg sehen wir dann wenigstens eine Schildkröte und als Bonus noch einen komplett blauen Vogel über die Schwentine fliegen. War das meine erste Eisvogel-Sichtung?

Kurze Zeit später erfreut uns ein Regenbogen am Himmel (und, wenn man genaus hinsieht auch im Fluss)

Zurück am ETV sind wir um 9:25 Ubr, nachdem ich noch ein zweites Mal ein schlangenähnliches Tier neben meinem Boot gesichtet habe.
Schön war es. Nur einen einzigen Paddler haben wir ganz zum Schluss unserer Tour getroffen.
Das waren 8 km fürs Fahrtenbuch. Nur noch 91 km.