So! Die kalte Sophie haben wir vor zwei Tagen hinter uns gelassen, aber vom Wärme gibt es immer noch keine Spur.
Aber immerhin soll es heute nicht regnen. Deshalb machen wir uns bei 10-14 Grad Lufttemperatur auf den Weg nach Rendsburg, um von dort in Richtung Nübbel zu paddeln. Es ist Wind aus Süd angesagt, so dass er uns mit Windstärke 3-5 direkt entgegenkommt.
Als Einstieg nutzen wir eine Stelle ggü. der Schwimmhalle, die auch in Kanukarten zu finden war. Leider blieb mir bei meinen Recherchen nach dem besten Einstieg in die Eider verborgen, dass es auch einen öffentlichen Schwimmsteg gibt.
So haben wir einen leicht abenteuerlichen Einstieg in die Boote, die aufgrund ihrer Länge eher ungeeignet sind, für einen Einstieg an der kurzen Uferböschung.
Wunderschön ist aber die Strecke, es gibt viel Landschaft zu sehen und sehr schöne Häuser mit direktem Wasserzugang. Ein bisschen neidvoll paddeln wir daran vorbei.


Schiffsgeräusche vom nahegelegenen Nordostseekanal schrecken mich kurz auf, aber von hinten nähert sich tatsächlich kein Containetfrachter o.ä. Lediglich ein paar wenige Sportboote mit Anglern sind bei diesem kalten und windigen Wetter unterwegs.
Nach 6 km haben wir genug vom Gegenwind und drehen um. Der Rückenwind unterstützt uns auf dem Rückweg. Wegen mir hätte das noch ein bisschen mehr Wind im Rücken sein können.

Zurück in Rendsburg fahre ich aus reiner Neugierde noch ein kleines Stück an unserer Einsatzstelle vorbei. So richtig will ich nicht glauben, dass es hier wirklich keinen öffentlichen Schwimmsteg gibt. Und es gibt ihn tatsächlich. Der Ausstieg ist so doch etwas einfacher.

12,47 km – gerundet 12 km. Bei dem Gegenwind müssten die eigentlich doppelt zählen.
Noch 367 km…
